| Die Nordwestsächsische Vulkanitsenke, welche durch
das Granulitgebirge vom Erzgebirgischen Becken getrennt wird, ist mit
den verschiedensten Hornsteinfundstellen gesegnet. Dieses liegt an lokal
unterschiedlichen Entstehungsorten (und -zeiten), vorrangig ist jedoch
die eiszeitliche Verteilungswut dafür verantwortlich, daß Silizite
in vielen Kiesgruben des Zielgebietes vorkommen. Auch spielen alte Flußläufe
wie die des Altenburger Flusses, der Mulde und Elbe anscheinend eine große
Rolle.
Auf den folgenden Seiten werden interessante Stücke von Sekundär-
und Primärfundstellen Nordwestsachsens gezeigt. Dabei können
leider nur wenige Funde mit den qualitativ hochwertigeren aus Tschechien
oder dem Döhlener Becken konkurrieren (ausgenommen vielleicht die
Hornsteine der Kiesgrube Nobitz). Die Inhalte sind dennoch vergleichbar
und so könnte die Auswertung mit Hilfe von Funden aus Freital und
Nova Paka vorankommen. Dabei gilt es übrigens nicht nur, die fossilen
Reste zu identifizieren, sondern auch die primären Ablagerungen zu
finden, welche das Material für die nicht immer nur eiszeitliche
Verfrachtung geliefert haben.
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