... Madensteine aus Freital ... |
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Das Döhlener Becken am Rande von Dresden, benannt nach einem Ortsteil von Freital, gehört infolge des ehemaligen Bergbaus auf Steinkohle und Uran zu den geologisch am gründlichsten untersuchten Gebieten Deutschlands. Es ist eine von Ober-Karbon bis Unter-Perm wiederholt vertiefte Senke, gefüllt mit bis zu 600 m mächtigen Rotliegend-Sedimenten. Es sind 4 Sedimentationszyklen erkennbar, mit abbauwürdigen Kohleflözen im zweiten Zyklus. Die im tauben Gestein gefundenen Pflanzenfossilien (meist Abdrücke, teils auch räumlich erhalten) wurden wegen ihrer Eignung als Leitfossilien eingehend erforscht. Weniger beachtet wurden die fossilführenden Hornsteine aus dem letzten Sedimentationszyklus (Bannewitz-Formation), weil diese fast ausnahmslos als umgelagerte Bruchstücke vorliegen und damit wenig geologischen Informationswert besitzen. Aus der Sicht der Paläobotanik sind die Hornsteine auch als Gerölle sehr informativ, denn sie enthalten viel mehr Strukturinformation als die auffälligen kohligen Abdrücke. Ein kleiner Rest einer vermutlich kreidezeitlichen Schicht von Flußablagerungen ist die Typus-Lokalität des "Madenfarns" Scolecopteris, dessen Stämme als Psaronius bekannt sind. Teile der Wedel, der Stämme und der ausgebreiteten Wurzelballen im verkieselten Schlamm und Torf sind die häufigsten Fossilien in den Hornsteinen des Döhlener Beckens. Die guten Fundmöglichkeiten in der vorübergehend durch Bauarbeiten aufgeschlossenen Fundschicht gehen nun zu Ende. |
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| Kleinnaundorf / Burgk, Schäfereifelder |
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| Hänichen bei Freital, Käferberg |
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